Abb. Seine Oberfläche ist mit Kratern übersät und da es auf diesem Planeten keine Erosion gibt (dazu braucht es Luft und Wasser) verändert sich seine Oberfläche nicht mehr. Eigentlich sollte der Merkur aufgrund seiner geringen Größe – ebenso wie der wesentlich größere und bereits erstarrte Mars – seit seiner Entstehung schon längst zu stark abgekühlt sein, um in seinem Kern Eisen oder ein Eisen-Nickel-Gemisch noch flüssig halten zu können. Nach nicht eindeutigen Quellen hat Herakleides Pontikos möglicherweise sogar schon geglaubt, dass der Merkur und auch die Venus um die Sonne kreisen und nicht um die Erde. Zwei Formationen findet man ausschließlich auf der Merkuroberfläche: Der in der Planetengeologie profilierte amerikanische Geologe Robert G. Strom hat den Umfang der Schrumpfung der Merkuroberfläche auf etwa 100.000 km² abgeschätzt. Erst durch die Raumfahrt ist es möglich geworden, Details auf dem Merkur mit hoher Auflösung zu studieren. Auch andere flache Tiefebenen ähneln den Maria des Mondes. [3] Für eine komplette Periheldrehung von 360° benötigt der Merkur rund 225.000 Jahre bzw. Bislang hat nur Mariner 10 den Merkur aus der Nähe erforscht. Bei den Römern entsprach Hermes spätestens in der nachantiken Zeit dem Mercurius, abgeleitet von mercari (lat. Der Münchner Merkur & seine Heimatzeitungen online. Durchläuft der Merkur den sonnennächsten Punkt seiner ziemlich stark exzentrischen Bahn, das Perihel, steht das Zentralgestirn zum Beispiel immer abwechselnd über dem Calorisbecken am 180. Die jüngst erfolgte Übertragung eines Bildes - einer Aufnahme der Nordpol-Region - durch Messenger zur Erde vervollständigte die Datensammlung. Das nächste Mal, als Mercury von der Mission des Senders mit einem Raumschiff besucht wurde. Die Umlaufbahn des Merkurs bereitete den Astronomen lange Zeit Probleme. Die erwartete Radarsignatur von Eis ist erhöhte Reflexion und stärkere Depolarisation der reflektierten Wellen. September 2009. Seine Oberfläche ist mit Kratern übersät und da es auf diesem Planeten keine Erosion gibt (dazu braucht es Luft und Wasser) verändert sich seine Oberfläche nicht mehr. Dies wurde zunächst auf die große Nähe zur Sonne zurückgeführt, die eine visuelle Entdeckung des Planeten erschwerte, da die Sonne ihn überstrahlte. März 1975 in einer Entfernung von 327 km. Das Metall ist in Merkurs Oberfläche zu höchstens 6 Prozent enthalten.[15]. Die Mission wurde im Jahr 2004 gestartet und erreichte Mercury im Jahr 2011. Bis vor Kurzem fehlte noch einer kleiner Teil, durch Messenger aufgenommene Bilder lagen nur für rund 99,99% der Oberfläche von Merkur vor. Informationen und Fakten zum Planet Merkur. Wenn man dies nicht korrigiert, ist die Sonde beim Erreichen des Merkurs bereits so schnell, dass ein sicherer Eintritt in den Merkurorbit oder gar eine Landung erheblich erschwert werden. Im Altertum und in der Welt der mittelalterlichen Alchemisten hat man dem eiligen Wandelstern als Planetenmetall das bewegliche Quecksilber zugeordnet. Dies liegt vor allem an den für Raumsonden sehr unwirtlichen Bedingungen in der Nähe der Sonne, wie der hohen Temperatur und intensiven Strahlung, sowie an zahlreichen technischen Schwierigkeiten, die bei einem Flug zum Merkur in Kauf genommen werden müssen. Vor dem Einsatz von Messenger, der am 3. Als Ursache der Kontraktion wird die Abkühlung des Planeten im Anschluss an eine heiße Phase seiner Entstehung gesehen, in der er ähnlich wie die Erde und der Mond von vielen großen Asteroideneinschlägen bis zur Glutflüssigkeit aufgeheizt worden sein soll. Bei Tagbeobachtungen ist er – je nach Sichtverhältnissen – ab einer Fernrohröffnung von etwa 10 bis 20 cm gut zu erkennen. Die jüngst erfolgte Übertragung eines Bildes - einer Aufnahme der Nordpol-Region - durch Messenger zur Erde vervollständigte die Datensammlung. Im Gegensatz zur Erde, besitzt der Merkur keine normale Atmosphäre, die ihn vor Meteoriten eventuell schützen könnte. Fantastische Bilder vom Planeten Merkur Lange haben Forscher vermutet, dass auf dem Planeten Merkur - obwohl er der Sonne am nächsten ist - Eis existiert. Einige Zeit später konnte das Objekt schließlich als Stern 31 Crateris identifiziert werden.[11]. In diesen Gebieten ewiger Nacht sind dauerhafte Temperaturen von −160 °C möglich. In der Frühzeit des Sonnensystems, vor etwa 4,5 Milliarden Jahren, wurde der Merkur jedoch – so wird gemutmaßt – von einem sehr großen Asteroiden mit etwa einem Sechstel dieser Masse getroffen. Stattdessen muss der gesamte Bremsimpuls für einen Eintritt in den Merkurorbit mittels der bordeigenen Triebwerke durch eine Extramenge an mitgeführtem Treibstoff aufgebracht werden. Die Sonde startete am 20. 1543 veröffentlichte Nikolaus Kopernikus sein Werk De revolutionibus orbium coelestium (lat. Manche Forscher sehen darin die ursprüngliche, verhältnismäßig unveränderte Merkuroberfläche. Die Bilder der Raumsonden enthüllten die mit Kratern übersäte Oberfläche des Merkurs, die ähnlich wie diejenige des Mondes die Einschlaggeschichte aus der frühen Phase des Sonnensystems vor mehr als vier Milliarden Jahren widerspiegelt. November 1631 (auf etwa einen halben Tag genau) vorherzusagen. Bei dieser Bahneigenschaft bekam die Raumsonde während jeder Begegnung ein und dieselbe Hemisphäre unter den gleichen Beleuchtungsverhältnissen vor die Kamera und erbrachte so den eindringlichen Beweis für die genaue 2:3-Kopplung von Merkurs Rotation an seine Umlaufbewegung, die nach den ersten, ungefähren Radarmessungen Colombo selbst schon vermutet hatte. Der kleinste und zugleich sonnennächste Planet Merkur umkreist die Sonne schneller als alle anderen Planeten, weshalb er nach dem schnellen Götterboten Merkur (Hermes) benannt wurde. Die Karten im Mastab 1:5 Millionen teilen Merkurs Oberfläche in 15 Teile (5 Mercatorprojektion – 8 Lambert-Projektionen – 2 polar stereografische Projektionen) auf. So bekamen die den Maria des Mondes ähnlichen Tiefebenen den Namen des Gottes Merkur in verschiedenen Sprachen. Während die Sonne seine Felswüste tagsüber bis auf 430 Grad aufheizt, kühlt seine Oberfläche nachts um 600 Grad auf bis zu minus 170 Grad ab. März 1974 in einer Entfernung von 705 km, am 21. 1629 gelang es Johannes Kepler mithilfe von Beobachtungsdaten seines Vorgängers Tycho Brahe erstmals einen sogenannten Merkurtransit für den 7. 2005 könnte der Saturnmond Titan dazu kommen, wenn Huygens lange genug überlebt um eine Aufnahme der Oberfläche zu senden. Dieser Effekt, der beispielsweise auf der Erde wegen der geringen Exzentrizität der Bahn klein ist (7 %), führt zu Jahreszeiten auf dem Merkur.[6]. Der Merkur ist aktiver als gedacht. Im Unterschied zu der auch mit größeren Kratern gesättigten Mondoberfläche kommen auf dem Merkur zwischen den großen Kratern relativ glatte Ebenen mit Hochlandcharakter vor, die nur von verhältnismäßig wenigen Kratern mit Durchmessern von unter 20 km geprägt sind. Anhand der zerstörerischen Beeinträchtigung der Oberflächenstrukturen untereinander ist, wie auch bei Mond und Mars, eine Rekonstruktion der zeitlichen Reihenfolge der prägenden Ereignisse möglich. [4], Daraufhin könnte es vier Szenarien geben: Merkur stürzt in die Sonne; er wird aus dem Sonnensystem geschleudert; er kollidiert mit der Venus oder mit der Erde. [5], Die Achse von Merkurs rechtläufiger Rotation steht fast senkrecht auf seiner Bahnebene. 20 Prozent) zusammen, wobei die Bezeichnung “Hochlagen” nicht ganz angemessen ist: Mehr als 1,5 Kilometer über das … Der Zeitpunkt der Merkurschrumpfung wird anhand des Grades der Weltraum-Erosion – durch viele kleinere, nachfolgende Einschläge – vor ungefähr 4 Milliarden Jahren angenommen, also während der Entstehung der mareähnlichen Ebenen. 20 Prozent) und Hochlagen (ca. planet oberfläche-elemente dieses bildes eingerichtet von der nasa - merkur planet stock-fotos und bilder. Die Basis für dieses Mosaik lieferten Bilder der Sonde MESSENGER aus dem Orbit um Merkur und wurden im Mai 2013 von der NASA veröffentlicht. Eine weitere Besonderheit gegenüber dem Relief des Mondes sind auf dem Merkur die sogenannten Zwischenkraterebenen. Das entspricht einer Verringerung des Planetenradius um bis zu etwa 2 km. Allerdings variiert die Sonneneinstrahlung aufgrund der Exzentrizität der Bahn beträchtlich: Im Perihel trifft etwa 2,3-mal so viel Energie von der Sonne auf die Merkuroberfläche wie im Aphel. handgezeichnete skizze planeten umlaufbahn der erde um sonne. Er hat mit einer maximalen Tagestemperatur von rund +430 °C und einer Nachttemperatur bis −170 °C die größten Oberflächen-Temperaturschwankungen aller Planeten. Gesteinsbrocken des Merkurs, die durch den Einschlag größerer Asteroiden ins All geschleudert wurden, können als Meteoriten im Laufe der Zeit auch die Erde erreichen. In der zweiten Hälfte des 19. Dieser schwillt nicht selten zum Sonnensturm an, der den Planeten mit voller Wucht trifft. Oberfläche des Merkur | Bild von WikiImages auf Pixabay. Im November 2012 veröffentlichte Messungen der Raumsonde Messenger weisen auf Wassereis im Inneren von Kratern am Merkurnordpol hin, die ständig im Schatten liegen. Der Planet erscheint meist als verwaschenes, halbmondförmiges Scheibchen im Teleskop. Es wäre also durchaus möglich gewesen, dass es noch ältere geologische Strukturen auf dem sonnennächsten Planeten gibt. Als Erklärung werden verschiedene Hypothesen ins Feld geführt, die alle von einem ehemals ausgeglicheneren Schalenaufbau und einem entsprechend dickeren, metallarmen Mantel ausgehen: So geht eine Theorie davon aus, dass der Merkur ursprünglich ein Metall-Silikat-Verhältnis ähnlich dem der Chondrite, der meistverbreiteten Klasse von Meteoriten im Sonnensystem, aufwies. November 1973, 05:45:00 NASA ... Vor 2011 führten nur zwei Raumsonden insgesamt sechs Vorbeiflüge an dem Planeten Merkur durch, folglich war auch nur das Gröbste über seine Geschichte, Geographie und Oberfläche bekannt. Es sind schon jetzt historische Aufnahmen. : Der Merkur – aufgenommen von der amerikanischen Raumsonde Messenger. Es liegt deshalb nahe, dass es Zonen hoher Reflexion geben kann, die sich nicht mit der Existenz von Kratern erklären lassen. km) und sein sonnenfernster Punkt, das Aphel, bei 0,467 AE (69,8 Mio. Trotz seiner geringen Größe, er ist mit 4878 Kilometern der kleinste Planetdes Sonnens… Es besteht jedoch seit Mitte der 1960er Jahre von verschiedenen Wissenschaftlern die Hypothese, dass der Merkur selbst einmal ein Mond der Venus war. Dabei wurden bereits Untersuchungen der Oberfläche durchgeführt und Fotos von bisher unbekannten Gebieten aufgenommen. Der Merkur jedoch wich immer von diesen Berechnungen ab, was Urbain Le Verrier (der Entdecker des Planeten Neptun) 1859 dazu veranlasste, einen weiteren noch schnelleren sonnennäheren Planeten zu postulieren: Vulcanus. Inzwischen nach dem ersten Vorbeiflug (Mitte) und dem zweiten (ganz unten) sind 90% der Oberfläche bekannt. Neue Bilder von Oberfläche des Planeten : Merkur stärker geschrumpft als bislang angenommen 413 Bilder Schwarze Löcher, ferne Galaxien, explodierende Sonnen Foto: ap Sie liegen alle auf der Nordhalbkugel im Umkreis des Caloris-Beckens. Es wird vermutet, dass diese Spuren an Wasser und organischer Materie durch Kometen, die auf dem Merkur eingeschlagen sind, eingebracht wurden.[18]. Die deutsche Ausgabe erschien erstmals 1974 unter dem Titel Im Licht der Merkur-Sonne.[36]. Oberfläche des Merkur | Bild von WikiImages auf Pixabay. Antoniadi ging dabei von der geläufigen, aber irrigen Annahme aus, dass der Merkur eine gebundene Rotation von 1:1 um die Sonne aufweist. Krater-Oberfläche des Planeten Merkur, aufgenommen von der Weltraumsonde "Messenger". Als Pierre Gassendi diesen Durchgang vor der Sonne beobachten konnte, stellte er feste, dass der Merkur nicht wie von Ptolemäus im 2. Drei Tage später tauchten die Emissionen wieder auf, schienen sich aber vom Merkur fortzubewegen. Weiterhin suchte die Sonde nach dem Ursprung des Magnetfeldes, bestimmte die Größe und den Zustand des Planetenkerns, untersuchte die Polarkappen des Planeten und erforschte die Exosphäre sowie die Magnetosphäre. Deswegen gibt es auf dem Merkur keine Jahreszeiten mit unterschiedlicher Tageslänge. Das zeigt, dass er eine „schwerere“ chemische Zusammensetzung haben muss: Sein sehr großer Eisen-Nickel-Kern soll zu 65 Prozent aus Eisen bestehen, etwa 70 Prozent der Masse des Planeten ausmachen und einen Durchmesser von etwa 3600 km haben. dpa Bildfunk Foto: NASA/Johns Hopkins University Applied Physics Laboratory/Carnegie Institution of Washington. Eine ähnliche Erklärung wurde zur Entstehung des Erdmondes im Rahmen der Kollisionstheorie vorgeschlagen. Bislang hat nur Mariner 10 den Merkur aus der Nähe erforscht. Downloade dieses freie Bild zum Thema Merkur Planet Oberfläche aus Pixabays umfangreicher Sammlung an Public Domain Bildern und Videos Malvorlage Merkur. [12] Mit ihrem zweiten Swing-by im Oktober 2008 stieg die Abdeckung auf rund 95 %.[13]. Das gemeinsame Unternehmen ist nach dem Spitznamen des 1984 verstorbenen Giuseppe Colombo benannt und besteht aus zwei am Ziel getrennt eingesetzten Orbitern: einem Fernerkundungsorbiter für eine 400 km × 1500 km messende polare Umlaufbahn und einem Magnetosphärenorbiter für einen polaren Merkurumlauf von 400 km × 12.000 km. In den letzten Jahren haben unerwartete Entdeckungen in Bezug auf die Atmosphäre und das Innere von Merkur zuvor akzeptierte Theorien in Frage gestellt. Die Mission kartierte 100% der Merkur-Oberfläche und stürzte im April 2015 auf die Mercury-Oberfläche. : Der Merkur – aufgenommen von der amerikanischen Raumsonde Messenger. Zugleich rotiert Merkur in 58,7 Tagen einmal um seine Achse, sodass auf zwei Umläufe Merkurs um die Sonne exakt drei Merkurtage entfallen. … In den letzten Jahren haben unerwartete Entdeckungen in Bezug auf die Atmosphäre und das Innere von Merkur zuvor akzeptierte Theorien in Frage gestellt. Sein Durchmesser beträgt mit 4878 km nur knapp 40 Prozent des Erddurchmessers. Sie passierte Merkur drei Mal im Aphel seiner Bahn. Seine mittlere Dichte beträgt 5,43 g/cm³. Ende der Sonde MESSENGER: Merkur-Oberfläche: Die "Messenger"-Sonde hat dieses Foto aus einer Entfernung von etwa 18.000 Kilometern geschossen. Erde und sonstigen Eigenschaften Die von Messenger neu entdeckten vulkanischen Strukturen finden sich insbesondere im Umfeld und auch im Inneren des Beckens. Die Reflexionen der Radarwellen, die das Eis auf der Oberfläche des Merkurs erzeugt, sind geringer als die Reflexionen, die sich mit reinem Eis erzeugen ließen; eventuell liegt es am Vorhandensein von Staub, der die Oberfläche des Kraters teilweise überdeckt. Die Merkur-Mission ist die erste europäische zum der Sonne am nächsten gelegenen Planeten. Abb. Deshalb kann sich um Merkur auch keine Atmosphäre bilden. Die Oberfläche der Venus ist global gesehen verhältnismäßig eben. Da die Merkurbahn stark elliptisch ist, schwanken die Werte seiner größten Elongation zwischen den einzelnen Umläufen von 18 bis 28 Grad. (Bild: Nasa) Simone Marchi vom Lunar Science Institute … [24], Trotz seiner langsamen Rotation besitzt der Merkur eine Magnetosphäre, deren Volumen etwa 5 Prozent der Magnetosphäre der Erde beträgt. Die ersten detaillierteren Karten wurden im späten 19. Bei seinem Besuch gelang es, Bilder von etwa 45% der Merkur-Oberfläche zu machen. So sieht Messenger Merkur (Falschfarben, die das Material hervorheben). Die Internationale Astronomische Union (IAU) billigte diese Nomenklatur für heutige Merkurkarten auf der Grundlage der Naherkundung. In der Zuordnung der Wochentage besteht die namentliche Verbindung des Merkurs mit dem Mittwoch noch im Französischen (mercredi), im Italienischen (mercoledì), im Spanischen (miércoles), im Rumänischen (miercuri) und im Albanischen (e mërkurë). Bei diesen Studien konnte nicht nur die Existenz der bereits gefundenen Zonen hoher Reflexion und Depolarisation nachgewiesen werden, sondern insgesamt 20 Zonen an beiden Polen. Selbst von einem Erdorbit aus sind die Beobachtungsbedingungen zu ungünstig, um den Planeten mit Teleskopen zu beobachten. Andere glauben, dass ein sehr früher und großräumiger Vulkanismus die Regionen einst geglättet hat. 1974 und 1975 flog die Sonde insgesamt dreimal an Merkur vorbei. Die glatten Ebenen des Merkurs sind aber nicht dunkel wie die „Mondmeere“. Planeteninneres. Planet weitgehend mit Kratern unterschiedlicher Größe übersät. Möglicherweise wird Merkurs Dipolfeld ganz ähnlich dem der Erde durch den Dynamo-Effekt zirkulierender Schmelzen im Metallkern erzeugt; dann müsste seine Feldstärke aber 30-mal stärker sein, als von Mariner 10 gemessen. Der Krater wurde nach dem niederländisch-US-amerikanischen Mond- und Planetenforscher Gerard Kuiper benannt, der dem Mariner-10-Team angehörte und noch vor der Ankunft der Sonde verstarb. Es ist auf der Nordhalbkugel stärker als auf der Südhalbkugel, sodass der magnetische Äquator gegenüber dem geografischen Äquator rund 500 Kilometer nördlich liegt. Silikatgestein, das den größten Anteil der Oberfläche ausmacht, zeigt dieses nicht. Bis vor Kurzem fehlte noch einer kleiner Teil, durch Messenger aufgenommene Bilder lagen nur für rund 99,99% der Oberfläche von Merkur vor. Zur Erklärung der Kopplung von Rotation und Umlauf wird unter Caloris Planitia (der „heißen“ Tiefebene) eine Massekonzentration ähnlich den sogenannten Mascons der großen, annähernd kreisförmigen Maria des Erdmondes, angenommen, an der die Gezeitenkräfte der Sonne die vermutlich einst schnellere Eigendrehung des Merkurs zu dieser ungewöhnlichen Resonanz heruntergebremst haben. Tiefe Krater, mit Durchmessern von über 700km, zeugen von heftigen Einschlägen in der Vergangenheit. Nachrichten aus Bayern, Deutschland & der Welt, dazu Sport, Politik, Wirtschaft und Kultur. September in rund 50.000 km und am 16. [25] Insgesamt ist Merkurs Magnetfeld asymmetrisch. Oktober 2018 gestartet. Wegen der großen Bahnneigung zieht der Planet nur alle paar Jahre vor der Sonnenscheibe vorbei (siehe nächster Abschnitt). In großer Höhe über dem Horizont kann der Merkur mit bloßem Auge nur während einer totalen Sonnenfinsternis gesehen werden. planet oberfläche-elemente dieses bildes eingerichtet von der nasa - merkur planet stock-fotos und bilder. Erst Albert Einsteins Relativitätstheorie konnte diese Abweichungen in Merkurs Umlaufbahn richtig erklären.[30]. Dadurch ist die Südhalbkugel für den Sonnenwind leichter erreichbar.[26]. Nach der Kontraktion und der dementsprechenden Verfestigung des Planeten entstanden kleine Risse auf der Oberfläche, die sich mit anderen Strukturen, wie Kratern und den flachen Tiefebenen überlagerten – ein klares Indiz dafür, dass die Risse im Vergleich zu den anderen Strukturen jüngeren Ursprungs sind. zur Übersicht WISSEN Da es auf dem Merkur wahrscheinlich kein Wasser gibt, werden diese Krater vermutlich bis in alle Ewigkeit existieren, denn nur fließendes Wasser könnte sie im … Stattdessen ist die Oberfläche des Planeten dem ständigen Beschuss durch energiereiche Teilchen des Sonnenwindes ausgesetzt. Benannt ist der Merkur nach dem Götterboten Mercurius, dem römischen Gott der Händler und Diebe. Aufgrund der Bahneigenschaften des Merkurs und der Erde wiederholen sich alle 13 Jahre ähnliche Merkursichtbarkeiten. Die „atmosphärischen“ Bestandteile Wasserstoff H2 (22 %) und Helium (6 %) stammen sehr wahrscheinlich aus dem Sonnenwind, wohingegen Sauerstoff O2 (42 %), Natrium (29 %) und Kalium (0,5 %) vermutlich aus dem Material der Oberfläche freigesetzt wurden (die Prozentangaben sind ungenaue Schätzungen für die Volumenanteile der Gase). Die Verteilung der Einschlagstrukturen ist gleichmäßiger als auf dem Mond und dem Mars; demnach ist das Alter seiner Oberfläche gleichmäßig sehr hoch. Der helle Schutzschild … Dunkle Böden wurden durch Messenger im Caloris-Becken nur als Füllung kleinerer Krater gefunden, und obwohl für deren Material ein vulkanischer Ursprung vermutet wird, zeigen die Messdaten, anders als bei solchem Gestein zu erwarten ist, ebenfalls nur einen sehr geringen Anteil an Eisen.